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Zur stationären Behandlung nehmen wir Kinder und Jugendliche im Universitäts-Kinderspital beider Basel auf, Jugendliche mit schwerer Selbst- und Fremdgefährdung behandeln wir in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Liestal. Das Angebot wird ergänzt durch eine Psychotherapiestation für Jugendliche mit schweren Essstörungen und Krisen in Liestal.

 

Anmeldung zur Behandlung in einer der drei Stationen

Die Anmeldungen für die stationären Behandlungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie erfolgen über unsere Sekretariate direkt durch eine ärztlich-therapeutische Fachperson. Die aufnehmende Person füllt ein Anmeldeformular aus. Je nach Fragestellung teilt dann eine Kaderperson die Patientin oder den Patienten einem unterschiedlichen Therapeuten zu. Der betreffende Therapeut nimmt schnellstmöglich innert ein bis zwei Wochen Kontakt auf. Die Anmeldungen werden bei uns in Notfallanmeldungen, dringende Anmeldungen oder reguläre Anmeldungen eingeteilt. Im Notfall findet ein Erstgespräch bei uns schon früher statt.

Psychotherapiestation für Jugendliche mit schweren Essstörungen und Krisen

Schwerpunkt: Jugendliche mit schweren Essstörungen wie Magersucht, Ess-Brechsucht, Binge-Eating, Adipositas sowie auch für weibliche Jugendliche in Krisensituationen.

Die Psychotherapiestation in Liestal führen wir als milieutherapeutische Gruppe mit acht Plätzen. Einem Aufenthalt können andere Therapieversuche vorausgegangen sein, etwa ambulante Behandlungen oder Aufenthalte in anderen Kliniken. Wir erachten eine Hospitalisation in der Psychotherapiestation auch dann als besonders sinnvoll, wenn das familiäre System aufgrund der Erkrankung überfordert ist oder wenn eine Jugendliche den Teufelskreis von Ess-Brech-Attacken durchbrechen möchte. Das Altersspektrum liegt bei 13 bis 20 Jahren.

Kontakt

Kinder- und Jugendpsychiatrie Ambulatorium Liestal
Goldbrunnenstrasse 11
4410 Liestal
F: +41 61 553 59 35

Telefonzeiten:
Montag bis Freitag 8.00–12.00 Uhr und 14.00–17.30 Uhr

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Abteilung für Essstörungen und Krisenintervention

Schwerpunkt: Behandlung von Kindern und Jugendlichen in einer akut krisenhaften Krankheitsphase, die intensiv betreut werden müssen. Ein weiterer Leistungsschwerpunkt ist die Therapie von Patientinnen und Patienten mit einer Essstörung.

In der Abteilung für Essstörungen und Krisenintervention (AEK) mit zwölf Betten werden Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr aus dem gesamten Spektrum psychiatrischer Diagnosen behandelt. Aufnahmen sind täglich rund um die Uhr möglich. Die AEK richtet sich an junge Patientinnen und Patienten, bei denen eine ambulante Therapie nicht ausreichend oder gar nicht möglich ist, da es ihre psychosoziale Lebenssituation nicht erlaubt oder die Symptome besonders schwer sind, etwa bei Selbst- oder Fremdgefährdung oder wenn Betroffene unter weiteren Krankheiten leiden.

Grundsätze der Krisenintervention und Behandlungsteam

Im Vordergrund der Behandlung steht die psychosoziale Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen, die Förderung der Selbstheilungskräfte und die Unterstützung bei der Krisenbewältigung. Das interprofessionelle Behandlungsteam setzt sich aus ärztlichen, psychologischen und pflegerischen sowie sozialpädagogischen Fachpersonen zusammen sowie einer Sozialarbeiterin, Therapierenden verschiedener anderer Disziplinen (z.B .Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie) und Lehrpersonen.

Eine Schule in der Klinik

Integriert in die Klinik ist eine Schule, in welcher die Patienten in Kleingruppen unterrichtet werden. Die Patientinnen und Patienten absolvieren ein ihnen angepasstes Schulprogramm mit dem Ziel, sie auf den Wiedereinstieg in den Unterricht an der Regelschule vorzubereiten. Die Kliniklehrpersonen pflegen einen engen Kontakt zu den Heimatschulen der Kinder- und Jugendlichen.

Kontakt

Dr. med.
Sandra Bläsi
Oberärztin
Akutstation für Essstörungen und Krisen
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. med.
Bettina Bruggisser
Oberärztin
Akutstation für Essstörungen und Krisen
Kinder- und Jugendpsychiatrie

Akutabteilung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Liestal

Schwerpunkt: schwere Selbst- und Fremdgefährdung bei akuter Suizidalität, Gewalt gegen sich und andere, akute Psychosen.

Die Akutabteilung nimmt Jugendliche auf, welche zeitweilig den Schutz einer psychiatrischen Akutklinik mit geschlossener Abteilung brauchen. Die Jugendlichen werden auf der Abteilung von einem Team der Kinder- und Jugendpsychiatrie therapeutisch und pädagogisch betreut. Zudem wird jeder Patientin und jedem Patienten eine Bezugsperson aus dem Pflegeteam zugeteilt.

Kontakt

Kinder- und Jugendpsychiatrie Ambulatorium Liestal
Goldbrunnenstrasse 11
4410 Liestal
F: +41 61 553 59 35

Telefonzeiten:
Montag bis Freitag 8.00–12.00 Uhr und 14.00–17.30 Uhr

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Psychiatrisch-psychosomatische Station im Universitäts-Kinderspital beider Basel

Schwerpunkt: Kinderpsychiatrisch-psychosomatische Störungen wie Depressionen, Suizidversuche, schwere Selbstverletzungen, Angst- und  Zwangserkrankungen, Magersucht, Belastungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Schutz vor Gewalt, Psychose-Verdacht.

Wir führen die Station am UKBB gemeinsam mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Das stationäre Angebot umfasst:

  • Abklärungsaufenthalte
  • therapeutische Aufenthalte
  • Kriseninterventionen

Das Ziel einer stationären Aufnahme ist die rasche, gut vorbereitete Reintegration in Familie und Schule oder Lehre. 

Kontakt

Zentrum für psychische Gesundheit Binningen
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Hauptstrasse 34
4102 Binningen

Telefonzeiten:
Montag bis Freitag 8.00–17.30 Uhr

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