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2. Mai 2019

Die Psychiatrie Baselland hat 2018 erneut mehr Patientinnen und Patienten behandelt: Die Zahl ist  um 3,4 Prozent auf 10'809 gestiegen. Das Unternehmen weist einen Gewinn vor Abschreibungen und Zinsen von 5,6 Mio. CHF aus; gegenüber von 4,4 Mio. CHF im Vorjahr. Das Eigenkapital steht bei 57,6 Mio. CHF, was einer Steigerung von 5,1 Prozent entspricht.

"Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden. Das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden zeigt sich in der um 3,4 Prozent höheren Patientenzahl, die auf fast 11‘000 Patientinnen und Patienten gestiegen ist", bilanziert Hans-Peter Ulmann, CEO der Psychiatrie Baselland (PBL). "Dieser Anstieg zeigt, dass unsere qualitativ hochstehenden ambulanten und stationären Leistungen gefragt sind". Die Zahl der Pflegetage hat sich als Folge einer Reduktion von Langzeitbetten um 3,5 Prozent auf 80'175 reduziert.

Erfreuliche Finanzkennzahlen
Auch bei den Finanzkennzahlen entwickelt sich die Psychiatrie Baselland positiv: Die PBL schliesst das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) von 5,6 Mio. CHF; das ist ein Plus von 29,6 Prozent. Der EBITDA im Vorjahr war jedoch geprägt von ausserordentlichen Rückstellun-gen für die Sanierung der Pensionskasse. Die EBITDA-Marge (EBITDA im Verhältnis zum Umsatz) hat sich um 1,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent erhöht; der Jahresgewinn beträgt 2,8 Mio. CHF.

Bereit für die Zukunft
Das gute Geschäftsergebnis erlaubte es, das Eigenkapital auf 57,6 Mio. CHF zu erhöhen . Das entspricht einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) von 74 Prozent. "Mit dieser finanziellen Basis sind wir bestens vorbereitet für die anstehenden Investitionen in die notwendige Erneuerung unserer Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung unserer Angebote", sagt Hans-Peter Ulmann. 

Lehr- und Forschungsspital
Die PBL hat im Geschäftsjahr 2018 auch ihre Position als Aus- und Weiterbildungsbetrieb ausgebaut. Sie ist neu als Lehr- und Forschungsspital der Medizinischen Fakultät der Universität Basel anerkannt und wird sich künftig noch mehr in der Lehre und klinisch-praktischen Ausbildung von Medizinstudierenden engagieren. Ebenfalls hat die PBL ihre Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Freiburg i.Br. in der Ausbildung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten verstärkt. 
Die universitäre Anbindung ermöglicht der Psychiatrie Baselland einen kontinuierlichen Wissenstransfer über neueste Entwicklungen in Psychiatrie und Psychotherapie, was in erster Linie einer qualitativ hochstehenden Behandlung der Patientinnen und Patienten zugutekommt. Zudem steigert die PBL ihre Attraktivität für die ärztlichen und psychologischen Mitarbeitenden. 

Tarife: Wieder keine Einigung mit Tarifsuisse 
Mit der Einkaufsgemeinschaft HSK (Krankenversicherer Helsana, Sanitas, KPT) und der CSS-Versicherung konnte sich die PBL auf eine Baserate einigen. Nicht jedoch – und zum wiederholten Mal – mit der Einkaufs-gemeinschaft Tarifsuisse. Mit den Versicherern von Tarifsuisse wurde weder für 2018 noch für 2019 ein Ab-schluss gefunden. Für diese Versicherungen läuft darum derzeit ein Festsetzungsverfahren beim Regie-rungsrat.

Weitere Informationen im Geschäftsbericht 2018 unter www.pbl.ch/geschaeftsbericht


Ausblick ins Jahr 2019
Auch das laufende Geschäftsjahr läuft für die PBL bisher sehr gut. Im ersten Quartal 2019 ist die Auslastung sehr hoch und die geleisteten Pflegetage liegen um 2,2 Prozent über der Vorjahresperiode. Die Zahl der Patientinnen und Patienten ist gegenüber der Vorjahresperiode in der Erwachsenenpsychiatrie um 3,4 Pro-zent und in der Kinder- und Jugendpsychiatrie  um 3,3 Prozent gestiegen.

Kontakt
- Hans-Peter Ulmann, CEO Psychiatrie Baselland, Tel. 061 553 50 02
- Alice Scherrer, Präsidentin des Verwaltungsrates, Tel. 079 509 13 19