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Burnout

Der Begriff «Burnout» bezeichnet ein Erschöpfungssyndrom, welches sich emotional, körperlich und geistig zeigt. Es ist eng verbunden mit einer Antriebs- und Leistungsschwäche. In einem schleichenden Prozess der Überforderung oder Überarbeitung entwickelt sich ein Burnout über Monate, manchmal Jahre.

Ein schleichender Prozess

Häufig sind Menschen mit pflichtbewusster Persönlichkeit und perfektionistischen Zügen betroffen. Sie richten ihr Handeln nach diesen eigenen, hohen Selbstansprüchen, so dass äusserer Stress in Kombination mit z. B. fehlender Wertschätzung zu einer inneren Überforderung führen kann. Wenn dabei Erholungsmomente, etwa durch Freizeitaktivitäten, Entspannung am Wochenende, Ferien etc. nicht mehr aus der Erschöpfung führen, kann ein Burnout vorliegen.

Anzeichen eines Burnouts

Chronische Müdigkeit, Antriebsschwäche und körperlich-seelische Erschöpfung sind die Hauptsymptome für ein Burnout. Häufig sind auch Schlafstörungen, Appetitverlust, eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte, Kopf- und Rückenschmerzen, andere körperliche Symptome, wie vermehrtes Schwitzen oder Blutdruckschwankungen mit Schwindel und Herzrasen, aber auch eine innere Distanzierung zu den Aufgaben, die als Überforderung erlebt werden. Das Bedürfnis nach Erfolg in der Arbeit lässt nach, die Arbeit wird abgewertet, Zynismus nimmt zu und es kommen auch Fluchtgedanken oder der Wunsch eines Berufswechsels auf.

Oftmals werden diese Symptome lange Zeit ignoriert oder nicht ernst genommen. Zur Vorbeugung und Behandlung werden äussere Faktoren, die Stress verursachen, reduziert und ein geeigneterer Umgang mit den Stressoren geübt. Dies kann in Form einer besseren Selbststrukturierung oder in der Anpassung überhöhter Selbstansprüche geschehen.

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Psychiatrie Baselland - Zentrale Aufnahme
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