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Am Eintrittstag findet ein Aufnahmegespräch mit einem Therapeuten der Abteilung oder dem Dienstarzt statt. Wir setzen auf einen gesprächsorientierten Therapieansatz, wenn Sie es wünschen, auch mit Ihren Angehörigen. Gemeinsam mit Ihnen definieren wir die Ziele Ihres Aufenthaltes und begleiten auch eine therapeutische Nachsorge. Auf Wunsch kann die Therapie auch in Englisch durchgeführt werden.

Aufnahmegespräch

In diesem Gespräch geht es darum, einen Überblick über Ihre Lebenssituation und die aktuelle krisenhafte Zuspitzung zu gewinnen.

In einem zweiten Gespräch, das Sie mit Ihrem Kernteam – Ihrem fallführenden Therapeuten und Ihrer pflegerischen Bezugsperson – führen, findet die Zuordnung zu einem der drei therapeutischen Schwerpunktbereiche statt. Gleichzeitig werden die Ziele für den Aufenthalt definiert.

Sie erhalten ein auf Ihren Themenbereich zugeschnittenes Basisprogramm, in welches Sie direkt einsteigen können. Neben dem Basisprogramm werden drei Gespräche pro Woche angeboten: ein Einzelgespräch mit Ihrem Therapeuten, ein Kernteamgespräch und ein Einzelgespräch mit Ihrer pflegerischen Bezugsperson.

Der Chefarzt wird nach dem Eintritt ebenfalls ein Einzelgespräch mit Ihnen führen und den weiteren Behandlungsverlauf kontinuierlich in der einmal wöchentlich stattfindenden Behandlungskonferenz begleiten. Ausserdem findet ein Gespräch mit der für Sie zuständigen Oberärztin statt.

Im weiteren Verlauf haben Sie Gelegenheit, Ihr Basisprogramm um Therapieprogrammpunkte aus dem Aufbauprogramm zu ergänzen.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, Ihren Angehörigen – im Rahmen von Paar- und Familiengesprächen – einen Einbezug in die Behandlung zu ermöglichen, wenn Sie dies wünschen.

Für Fragen zu Tagesstruktur, Arbeitsplatzsituation oder administrativen Angelegenheiten steht Ihnen unsere Sozialdienstmitarbeiterin zur Verfügung. Sie bietet Ihnen bei Bedarf ebenfalls regelmässig Gespräche an.

Während des Aufenthaltes haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen von Belastungserprobungen externe Termine wahrzunehmen oder zu Hause zu übernachten. So können Sie eine erste Annäherung an Ihr häusliches, soziales und berufliches Umfeld herstellen und dabei Ihre Belastungsfähigkeit im Alltag erproben.

Checkliste für den Eintritt

Checkliste

Austritt

Nach einer Phase der Stabilisierung geht es darum, die nächsten Schritte zur Vorbereitung Ihres Austritts anzugehen:

  • Welche weiteren Unterstützungsangebote wünschen Sie?
  • Gilt es eine ambulante Nachbehandlung zu organisieren?

Das Austrittsdatum bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam.

Am Austrittstag findet ein Austrittsgespräch statt. In diesem werden die wichtigsten Themen aus Ihrer Behandlung rekapituliert und ein Notfallplan zur Prävention weiterer Krisen erstellt. Es ist uns ein Anliegen, dass bereits am Austrittstag Ihre ersten Termine der Nachsorge feststehen.

Nachsorge

Bereits während Ihres Klinikaufenthaltes besteht die Möglichkeit, ein Erstgespräch bei einem ambulanten Psychiater oder Psychotherapeuten wahrzunehmen. Auch ein Erstgespräch, zum Beispiel mit der Psychiatrie-Spitex, kann bereits während Ihres stationären Aufenthalts stattfinden.

Sollte noch keine ausreichende Stabilität für einen Übertritt in einen ambulanten Rahmen vorhanden sein, besteht die Möglichkeit, für die Dauer von zwei bis drei Wochen unser Therapieprogramm der Abteilung zu besuchen. Vor Ihrem Austritt definieren wir mit Ihnen bereits die entsprechenden Wochentage. Als Tagespatient kommen Sie am Vormittag zum ersten Therapieprogrammpunkt in die Privatklinik. Dort nehmen Sie auch Ihr Mittagessen ein und gehen dann weiter Ihrem individuellen Therapieprogramm nach, bevor Sie am späten Nachmittag wieder nach Hause gehen.

Kontakt

Anmeldung und Aufnahme Privatpatienten und Selbstzahlende
Zentrale Aufnahme
Bienentalstrasse 7 Haus C
4410 Liestal
F: +41 61 553 64 68