Skip to main content

Zwangsstörungen behandeln

Wenn wir gestresst sind oder uns unsicher fühlen, neigen wir manchmal dazu, alles besonders gut zu kontrollieren: Ob der Herd abgestellt ist, ob die Haustür abgeschlossen ist - vielleicht auch zwei oder dreimal.

Anzeichen einer Zwangsstörung

Es kann sein, dass es mit dem einmaligen Kontrollieren nicht genug ist: Alles muss immer wieder, vielleicht dutzende Male, überprüft werden – auch wenn klar ist, dass es wenig Sinn macht. Oder die Hände müssen immer wieder gewaschen werden, manchmal, bis die Haut ganz mitgenommen aussieht.

Oder es kommen Gedanken, die man gar nicht möchte. Zum Beispiel, dass man die Kontrolle verlieren und etwas Unanständiges oder Gefährliches tun könnte. Oder auch die plötzliche Unsicherheit, ob man auf dem Arbeitsweg vielleicht einen Unfall verursacht haben könnte, ohne dass man es gemerkt hätte. Man weiss, dass die Gedanken unsinnig sind, aber man bekommt sie einfach nicht weg.

Abklärung und Behandlung

Wenn solche Handlungen oder Gedanken regelmässig auftreten, dann könnte eine Zwangsstörung vorliegen. Die Gedanken und Handlungen sind nicht gefährlich, verursachen aber grosses Leiden. Eine Abklärung und Behandlung sind daher unbedingt zu empfehlen. Je nach Art und Ursache der Zwangsstörung gibt es bewährte Behandlungsansätze.