Psychiatrie Baselland
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Medienmitteilung

03. April 2019

Ersatzbau für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist bewilligt

Der geplante Neubau ersetzt das alte und sanierungsbedürftige Gebäude der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Goldbrunnenstrasse. Zum Raumprogramm des Ersatzbaus gehört eine Psychotherapiestation mit acht Betten für Kinder und Jugendliche mit schweren Essstörungen, eine Abteilung für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen mit zwölf Betten, ein Ambulatorium, Aufenthaltsräume sowie Büros und Nebenräume.

Haus mit attraktivem Innenhof in patientenfreundlicher Umgebung

Die modernen Einrichtungen erlauben es, die Qualität der Behandlung einer steigenden Zahl junger Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau zu halten und die Therapieangebote weiter auszubauen. Im Jahr 2018 hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie 3'124 Patienten ambulant oder stationär behandelt. Die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich.  

Das Bauprojekt der Zürcher Architekturbüros "phalt" sieht ein fünfeckiges Gebäude mit einem freundlich gestalteten Innenhof vor. Dieser Innenhof schafft ein spannendes Lichtspiel und ist angenehmer und doch geschützter Aussenraum für die Patienten.Die Liegenschaft fügt sich harmonisch in die Landschaft ein und kommt an den bestehenden Parkplatz der Psychiatrie Baselland zu stehen.

Ein angrenzender Waldgürtel sowie das bestehende Gebäude mit der Zentralen Aufnahme und Büros bilden eine klare räumliche Trennung von der Erwachsenenpsychiatrie und bietet den jungen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen einen von der Psychiatrie Baselland unabhängigen, diskreten Zugang. Die Nähe zu zentralen Gebäuden der Psychiatrie Baselland erlaubt es, zahlreiche Synergien zu nutzen.

Versorgungslücke wird geschlossen

"Mit dem Neubau können wir endlich eine Lücke in unserer stationären Versorgung schliessen", freut sich Dr. med. Brigitte Contin, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie. "Unsere teils schwer kranken Patientinnen und Patienten sind auf eine Umgebung angewiesen, die für ihre Behandlung förderlich ist und ihrer Erkrankung gerecht wird". Auch CEO Hans-Peter Ulmann ist zufrieden: "Das neue Gebäude ersetzt das sanierungsbedürftige heutige Domizil und erlaubt es, unsere ambulante und stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Liestal weiter zu entwickeln."

Langes Warten auf die Baubewilligung

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie wartet seit fünf Jahren auf einen Ersatzbau auf dem Campus der Psychiatrie Baselland in Liestal. Er war bisher durch Einsprachen und Rekurse blockiert. Einsprachen gegen das Bauvorhaben wurden vom Bauinspektorat abgelehnt, ebenso eine Beschwerde an die Baurekurskommission im Juni 2016. Das Kantonsgericht hiess im März 2017 die Beschwerde in einem Punkt gut. Konkret ging es um den kantonalen Gewässerschutzraum in diesem Gebiet, der nicht nach Bundesrecht ausgeschieden worden war, weshalb nicht gebaut werden durfte. Nach dem Urteil vom März 2017 legte die Bau- und Umweltschutzdirektion in einem Nutzungsplan einen Gewässerraum fest, der im Einklang mit dem Bundesrecht steht. Eine erneute Beschwerde gegen den Nutzungsplan hatte das Kantonsgericht im Oktober 2018 abgewiesen. Es bestätigte, dass der Gewässerraum im Bereich des geplanten Neubaus der Kinder- und Jugendpsychiatrie rechtmässig ausgeschieden wurde. Damit war die Grundlage für die Baubewilligung geschaffen.

Die vier Bilder in der Anlage zeigen Visionalisierungen des geplanten Ersatzbaus der Kinder- und Jugendpsychiatrie der phalt Architekten AG, Zürich.

Kontakt

Hans-Peter Ulmann, CEO Psychiatrie Baselland, Telefon 061 553 50 01, hans-peter.ulmann@pbl.ch

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