Psychiatrie Baselland
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Medienmitteilung

06. Juni 2017

Scherenschnitte und Steinskulpturen in der Psychiatrie Baselland

„Schere Stein Papier“ – So heisst der Titel der neuen Kunstausstellung in der Psychiatrie Baselland. Die "Papier-Künstlerin" Marianne Vogler aus Oberwil und die Steinbildhauerin Sabine Gysin aus Sissach präsentieren kunstvolle Scherenschnitte und Flechtarbeiten, feingliedrige Skulpturen und aussergewöhnliche Bilder. 

Die Psychiatrie Baselland lädt das Publikum zur Vernissage ihrer neuen Kunstausstellung ein auf Donners-tag, 8. Juni 2017 ab 18.15 Uhr im Haus B der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Bienentalstrasse 7 in Liestal. Einführende Worte spricht die Kunsthistorikerin Monika Wösthoff aus Basel. Den musikalischen Rahmen setzen die „Sparrow brothers“. Die Ausstellung ist bis 19. November 2017 täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Segelboote und Holz-Stein-Figuren im Park
Steinbildhauerin Sabine Gysin aus Sissach mit Atelier in Läufelfingen präsentiert im Eingangsbereich der Psychiatrie Baselland ein Figuren-Ensemble aus Eiche und Stein. Es sind hochaufgerichtete Gestalten, deren Köpfe auf Stelen fixiert sind. Die zweite Outdoor-Arbeit ist eine filigrane Installation aus 67 Segelschiffchen aus gefalztem und genietetem Blech.

In den Innenräumen stellt die Künstlerin weitere Skulpturen und Installationen aus verschiedenen Steinarten  wie Marmor, Granit oder Kalk aus. Dazu kommen kunstvoll geformte Figuren aus Draht, Gips und Bienen-wachs. Sabine Gysin lässt sich – neben weiteren Vorbildern – vom Renaissance-Bildhauer Michelangelo und afrikanischen Schnitzwerken inspirieren, die sich oft auf den Mythos des menschlichen Lebens beziehen. Ihre Formen sind Ausdruck geheimnisvoller Kräfte. 

Mit Messer und Papier
Ausgerüstet mit einem besonders scharfen Messer stellt Marianne Vogler aus Oberwil ihre Kunstwerke her. Die Ein- und Ausschnitte des Papiers lassen dynamische und lebhafte Bilder entstehen. Dadurch erscheinen die im Kunstwerk dargestellten Objekte in Aktion. Bei der Produktion dieser Bilder ist jede Handbewegung entscheidend, da jeder Schnitt genau passen muss.

Einige Werke bemalt Marianne Vogler auf der Rückseite und unterlegt sie mit dünnem Japanpapier, um einen besonderen Effekt hervorzurufen. Auch greift sie immer wieder zu ungewöhnlichen und unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien. Sehr eindrücklich ist ihr handgefertigter Papier-Maschendraht, mit dem sie verschiedene Objekte anders darstellen lässt. Neben ihren Schnittarbeiten und diversen Objekten stellt die Künstlerin eine Serie von Bildern aus.
 

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