Psychiatrie Baselland
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Medienmitteilung

16. Juni 2016

Projektwettbewerb für Ersatzbauten gestartet

Die Psychiatrie Baselland will in den nächsten Jahren zwei Ersatzbauten auf ihrem Areal in Liestal realisieren. Sie hat dazu einen Projektwettbewerb gestartet. Dank der Investition kann das Unternehmen sanierungsfällige Bauten ablösen, Betriebsabläufe und Energie-Effizienz verbessern und den Bedarf nach mehr Raum decken.     

Diverse Gebäude der  Psychiatrie Baselland am Standort Liestal weisen einen hohen Sanierungsbedarf auf. Das gilt etwa für Haus D, das ehemalige Altersheim an der Rheinstrasse nördlich der Bahnlinie. Aber auch im über 40-jährigen Haus B an der Bienentalstrasse verursachen Unterhalt und Betrieb immer höhere Kosten. In beiden Häusern stauen sich die Investitionen an, und beide Liegenschaften sind für die Aufgaben einer psychiatrischen Institution zunehmend ungeeignet.

Konzentration auf Areal in Liestal
Die Psychiatrie Baselland hat deshalb einen  Masterplan erstellt. Ziel ist es, die Liegenschaften in Liestal auf dem Areal südlich der Bahnlinie und damit in der Nähe der zentralen Infrastruktur der Häuser A, B und C zu konzentrieren. Moderne Gebäude mit deutlich verbesserter Energie-Effizienz erlauben es, Leistungen effektiver und den Bedürfnissen angepasster zu erbringen.  Die Psychiatrie Baselland kann dank den Neubauten ihre Raumprobleme lösen und für die weitere Entwicklung Platzreserven schaffen. Durch den Rückzug aus den Gebäuden an der Rheinstrasse (Haus D) werden diese Häuser für andere Nutzungen des Kantons frei.

Gebäude für Alterspsychiatrie und Krisenintervention
Für zwei Ersatzbauten hat die Psychiatrie Baselland in diesen Tagen einen Projektwettbewerb ausgeschrieben. Das Projekt „Haus im Wald“ umfasst ein Gebäude mit Autoeinstellhalle auf dem Areal des Parkplatzes westlich von Haus B. Es ist für das Zentrum für Alterspsychiatrie mit vier Abteilungen vorgesehen. Das zweite Gebäude „Haus am Hügel“ auf dem Grundstück südlich von Haus B ist für das Zentrum für Krisenintervention mit zwei Abteilungen vorgesehen. Dieses Zentrum ist derzeit im Haus B untergebracht und benötigt eine zeitgemässe Infrastruktur und mehr Platz.

Geeignete Projekte werden ausgewählt
Der Projektwettbewerb mit Präqualifikationsverfahren ist nach den Regeln des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) organisiert. Aus den eingereichten Vorschlägen werden maximal zwölf Architekturbüros ausgewählt und zum eigentlichen Architekturwettbewerb eingeladen. Über das Siegerprojekt soll bis Mitte 2017 entschieden werden. Eine Jury beurteilt die eingereichten Projekte; sie setzt sich aus externen Fachleuten zusammen sowie Vertretern der Psychiatrie Baselland.

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