Psychiatrie Baselland
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Medienmitteilung

13. Juni 2016

Baurekurskommission lehnt Beschwerde ab

Die Baurekurskommission Basel-Landschaft hat die Beschwerde gegen einen Entscheid des Bauinsekptorates für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Goldbrunnenstrasse in Liestal in allen Punkten abgelehnt. Sie gibt damit grünes Licht für den dringend nötigen Ersatzbau für die ambulante und stationäre Behandlung psychisch kranker junger Menschen. Das neue Gebäude löst die baufällige Liegenschaft an der Goldbrunnenstrasse ab. 

Schlechter baulicher Zustand  
Unwirtliche Räume und veraltete sanitäre Anlagen – die Liegenschaft der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Goldbrunnenstrasse in Liestal ist in einem schlechten baulichen Zustand. Sie ist immer weniger geeignet für Behandlung und Aufenthalt von kranken jungen Menschen. Der Verwaltungsrat der Psychiatrie Baselland hat deshalb vor einiger Zeit beschlossen, an der Goldbrunnenstrasse einen Ersatzbau zu realisieren.

Anwohner erheben Einsprache
Das Bauprojekt ist im Frühling 2014 aus einem Architektur-Wettbewerb hervorgegangen; die Psychiatrie Baselland hat das entsprechende Baugesuch vor einem Jahr eingereicht. Allerdings: Die Einsprache einer Gruppe von Anwohnern hat den Baubeginn bisher verhindert. Das Bauinspektorat lehnte die Einsprache am 15. Oktober 2015 ab, worauf die Gruppe von Anwohnern diesen Entscheid weiterzog.

Nun hat die Baurekurskommission Basel-Landschaft diese Beschwerde mit Entscheid vom 1. März 2016 abgelehnt und grünes Licht für den Neubau gegeben. Die Psychiatrie Baselland hofft für ihre jungen Patientinnen und Patienten, dass sie bald den ersten Spatenstich setzen kann.

Raumprogramm
Geplant ist ein fünfeckiges Gebäude auf  dem Gelände der Psychiatrie Baselland in Liestal. Das Haus umfasst eine Psychotherapiestation mit acht Betten für junge Frauen mit schweren Ess-Störungen, eine Abteilung für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen mit zwölf Betten, ein Ambulatorium, Aufenthaltsräume sowie  Büros und Nebenräume.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hat letztes Jahr fast 2600 Kinder und Jugendliche ambulant und stationär behandelt, die Zahl ist seit mehreren Jahren steigend. Mit dem neuen Gebäude will die Psychiatrie Baselland einen ansprechenden, wohnlichen Ort schaffen, der den Anforderungen an eine moderne Kinder- und Jugendpsychiatrie gerecht wird.

Gleichzeitig legt sie grossen Wert auf eine ökologische Bauweise. Das Gebäude entspricht dem Minergie-Standard und wird an die Fernwärmeanlage Liestal angeschlossen. Aufgrund seiner äusseren Erscheinung, welche die strengen Auflagen des Kantons erfüllt, fügt es sich harmonisch in die Umgebung ein.

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