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Medienmitteilung

22. August 2003

Spatenstich Um- und Erweiterungsbauarbeiten

Am Freitag, 22. August 2003, beginnen mit dem traditionellen Spatenstich die Um- und Erweiterungsbauarbeiten der Kantonalen Psychiatrischen Dienste in Liestal. Das 30- Millionenprojekt dauert bis im Juli 2005 und umfasst Ausbau und Modernisierung von Haus A sowie den Neubau von Haus C mit Werkstätten und Büroräumen.

Die Ausbrucharbeiten für den Ausbau im Haus A (Haus 5) haben im Juni 2003 begonnen, nachdem die Patienten in das Provisorium im Martin Birmann Spital umgezogen waren. Für den geplanten Neubau von Haus C, welches Platz für die Werkstätten der Patienten und für die Büros der Verwaltung bieten soll, sind die Aushubarbeiten am 14. Juli 2003 gestartet; die Fundamentbohrpfähle sind bereits erstellt.

Die Planung, Projektierung und Bauleitung wird mit Unterstützung der Fachplaner von Burckhardt & Partner AG aus Basel wahrgenommen. Nach rund 24 Monaten wird das 30 Million-Projekt, (24 Mio Franken für den Umbau von Haus A und 6 Mio Franken für den Neubau von Haus C) abgeschlossen sein.

Haus A entspricht in Grundriss und Raumeinteilung immer noch weitgehend der ursprünglichen Bauanlage der dreissiger Jahre. Mit dem Umbau werden die viel zu kleinen Zimmer, aber auch die grossen Schlafsäle eliminiert. Gleichzeitig erfolgt zur Gewährleistung der Intimsphäre eine Neugestaltung der sanitären Einrichtungen. Die Erneuerungen machen eine zeitgemässe, patientenorientierte Behandlung und Pflege sowie ein therapeutisches Milieu möglich.

Das modernisierte Haus A wird über vier polyvalent nutzbare Stationen mit je 16 Betten und drei offene Stationen mit je 15 resp. 13 Betten verfügen. Im gleichen Zeitraum wird das im Jahre 1934 erbaute Gebäude vollständig renoviert. Die Patienten können in einem zeitgemässen Standard, nämlich in Ein- und Zweitbettzimmern mit eigenen Nasszellen einquartiert werden. Ausserdem stehen gemeinsam nutzbare Aufenthaltsräume zur Verfügung. Die vorhandene Umbaufläche des bestehenden Gebäudes ist mit diesem Raumangebot erschöpft. Deshalb werden die Büros der Ärzte, Psychologen, Pflegedienst etc. im neu zu erstellenden Haus C untergebracht.

In unmittelbarer Nähe zu Haus A und B wird ein viergeschossiger Neubau mit Produktionswerkstätten und Büros erstellt. Die lärmintensiven Holzbearbeitungswerkstätten mit den dazugehörenden Lagerräumen finden Platz im Sockelgeschoss. Die Warenlieferung erfolgt ebenfalls im Sockelgeschoss. Das Eingangsgeschoss beherbergt Grossateliers und Schulungsräume, und in den beiden oberen Etagen werden die von Haus A ausgelagerten Büros für das Ärzte und Pflegepersonal eingerichtet.

Der Neubau tritt schlicht aber elegant in Erscheinung. Der Sockel aus Sichtbeton bewältigt den Anschluss an die Topographie. Die darüberliegenden Geschosse werden mit einer grossflächigen Verglasung mit Metallverkleidungen im Brüstungsbereich verkleidet. Das statische Konzept erlaubt eine spätere Aufstockung um ein Bürogeschoss.

Baudaten der Um- und Ausbauarbeiten von Haus A sowie vom Neubau Haus C der Kantonalen Psychiatrischen Dienste in Liestal: 

 

Bewilligung des Projektes und des Baukredites durch den Landrat

08.11.01

 Bezug des Provisoriums Goldbrunnen
durch die Patienten Haus A
März 2002
 Bezug des Provisorium im Martin Birmann-Spital durch die Patienten Haus AJuni 2003
 Beginn mit Ausbrucharbeiten Haus AJuli 2003
 Baubeginn Werkstatt und Bürogebäude
Haus C
14. Juli 2003
 Fertigstellung Haus C NeubauJuli 2004
 Fertigstellung Haus A UmbauJuli 2005
 Baukosten inkl. MwSt.CHF 30'103'000
 ProjektleitungHochbauamt Basel-Landschaft
 ArchitektBurckhardt & Partner AG, Basel
 BauingenieurAegerter & Bosshardt AG, Basel
 PrüfingenieurWalther, Mory, Maier, Münchenstein
 ElektroingenieurProcoba AG, Reinach
 Mess-Steuer- und RegeltechnikWillers Engineering AG, Rheinfelden
 LüftungsingenieurW. Gasser, Reinach
 HeizungsingenieurScholer & Blattner AG, Liestal
 SanitäringenieurBogenschütz AG, Basel

Auskunft: Roya Blaser, stv. Kantonsarchitektin, Tel. 061 925 54 43
Bau- und Umweltschutzdirektion, Informationsdienst

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