Patientinnen und Patienten

Gut informiert in die Behandlung

Vor jeder ambulanten, teilstationären oder stationären Behandlung stellen sich grundsätzliche Fragen. Etwa zu den Grundsätzen von Behandlung, Pflege und Betreuung, zur Finanzierung und zu den Rechten und Pflichten der Patientinnen und Patienten:

Bitte beachten Sie auch das Patientenreglement der Psychiatrie Baselland:

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch oder schriftlich an uns:
Kontaktangaben

Ihre Rechte als Patientin oder Patient

Dafür setzen wir uns ein
Unsere Fachleute behandeln Sie nach dem aktuellen Stand des Wissens in der Psychiatrie. Wir stellen Diagnosen, prüfen Behandlungsoptionen und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen. Das Ziel ist eine erfolgreiche Behandlung und Rehabilitation.
  
Wir sind diskret mit vertraulichen Angaben
Zum Schutz der Privatsphäre dürfen Auskünfte an Drittpersonen nur mit Ihrer Einwilligung oder der Erlaubnis Ihrer rechtlichen Vertretung erteilt werden. Dieses Prinzip gilt auch bei telefonischen Anfragen. Alle Beschäftigten der Psychiatrie Baselland unterstehen der gesetzlichen Geheimhaltungs- und Schweigepflicht.
Wenn Sie es wünschen, geben das zuständige Pflegepersonal oder die ärztliche oder therapeutische Fachperson der von Ihnen bezeichneten Vertrauensperson gerne Auskunft.
  
Recht auf Information
Sie haben ein Recht auf Aufklärung durch Ihre Ärztinnen und Ärzte. Diese müssen Sie über Ihren Gesundheitszustand oder Ihre Behandlung in geeigneter und verständlicher Form informieren. Dazu gehören auch die Informationen über Vor- und Nachteile (Nebenwirkungen) von Behandlungen. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
  
Einblick in Ihre Krankengeschichte
Die Krankengeschichte enthält alle wesentlichen Angaben und Unterlagen zu Ihrer Erkrankung und zum Krankheitsverlauf. Aber auch Informationen zur Vorgeschichte und zur Krankheitsentwicklung, Röntgenbilder sowie Ergebnisse aus dem Labor und weiterer Untersuchungen. Sie können Einsicht in alle Sie betreffenden Dokumente verlangen. Auch von Ihnen bevollmächtigte Personen dürfen Ihre Krankengeschichte einsehen.

Teilnahme an Forschungsprojekten
Die wissenschaftlich tätigen Fachleute der Psychiatrie Baselland beteiligen sich an nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Wir tragen damit zur Weiterentwicklung von Krankheitsverständnis und Behandlung bei. Es kann vorkommen, dass Sie als Patientin oder Patient gefragt werden, ob Sie an solchen Projekten teilnehmen möchten. Selbstverständlich ist Ihre Teilnahme freiwillig und es entsteht Ihnen kein Nachteil, wenn Sie die Teilnahme ablehnen.

Wenn Sie mit einem Entscheid nicht einverstanden sind
Als Patientin oder Patient können Sie gegen Entscheide, mit denen Sie nicht einverstanden sind, Einspruch erheben. Für weitreichende Entscheide stehen Ihnen besondere Rekursrechte zu. Dies ist speziell bei der Fürsorgerischen Unterbringung der Fall, also bei der Einweisung oder Zurückbehaltung in einer Psychiatrischen Klinik gegen Ihren Willen. Gegen eine solche Einweisung können Sie Rekurs einreichen. Die Fürsorgerische Unterbringung muss aufgehoben werden, sobald Ihr Zustand dies erlaubt. Selbstverständlich ist die stationäre Weiterbehandlung auf freiwilliger Basis möglich.

Zu rechtlichen Fragen geben wir Ihnen gerne jederzeit Auskunft.

Ombudsstelle

Die Nordwestschweizerischen Spitäler führen eine Ombudsstelle. Sie kann von allen Patientinnen und Patienten beansprucht werden, die in einem Spital der Vereinigung Nordwestschweizerischer Spitäler (VNS) behandelt werden oder behandelt worden sind. Die Beratung ist kostenlos.

Mehr Informationen und Kontaktangaben:

Ombudsstelle der Vereinigung Nordwestschweizer Spitäler
Broschüre Ombudsstelle