Physiotherapie

Mit der Physiotherapie verbessern wir die Körperwahrnehmung unserer Patientinnen und Patienten sowie ihre mentale und psychische Situation. Innere Spannungen sollen abgebaut, die allgemeine Mobilität gestärkt werden. Physiotherapie bieten wir begleitend zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung in Einzel- und Gruppentherapie an.

Psychische Belastungen können längerfristig Organ- und Körperfunktionen schädigen. Die richtige Balance zu finden zwischen Psyche und Körper (griechisch „soma“) ist entscheidend für die Arbeit unserer Physiotherapeutinnen. Sie müssen darum eine sehr differenzierte und eingehende Beziehung zu den Patientinnen und Patienten aufbauen.

Die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit psychiatrischer Patienten ist oft beeinträchtigt durch Schmerzen, Krankheit, Unfall oder Verhaltensfehler. Mit dem psychosomatischen Ansatz unserer Physiotherapie können wir diese Einschränkungen sinnvoll und funktionsorientiert behandeln und korrigieren.

Die Patientinnen und Patienten üben und stärken in Einzel- und Gruppentherapien ihr gesundes Bewegungspotenzial. Wir schulen ihre Körperwahrnehmung und ihr Körpererleben, wodurch die Patienten neue funktionelle, ökonomische und entspannte Bewegungsmuster lernen.

Wir klären die Patienten über die grundlegenden Funktionen, Körperhaltung und Körperstruktur auf (Skelett, Anatomiebilder, Texte usw.). Für jeden einzelnen Patienten leisten wir durch die Optimierung von Informationen und Edukation Hilfe zur Selbsthilfe.


Ansprechperson:
Zagorka Pavles
Klinische Spezialistin Physioswiss
Leiterin Physiotherapie
Schwerpunkt Psychosomatik
Tel. 061 553 53 53 oder 061 553 51 91
Zagorka.pavles(at)pbl.ch

Ausbildungs- und Praktikumsplätze